Radwandern
Radwandern

Lüneburger Heide vom 04. - 08. September 2017

Am 4.9. ging es mit 18 Teilnehmern  vom Waldsportplatz in Mölln los. Unser erstes Ziel war der Vogelpark in Walsrode. Hier konnten wir uns nicht nur die vielen Arten von Vögeln ansehen, sondern hatten auch Gelegenheit an einer Vogelschau teilzunehmen.

 

Die Fahrt ging dann weiter zu unserem Hotel in Müden. In einem separaten Raum haben wir  unsere Fahrräder untergestellt, danach die Zimmer bezogen und eine Kaffeepause eingelegt. Am späten Nachmittag war dann noch eine kleine Fahrradtour zum Hermann Löns  Stein angesagt. Vom Parkplatz ein kleiner Fußmarsch bescherte uns schon mal einen herrlichen Blick auf die blühende Heide. Ein 3 Gänge-Menü zum Abendessen rundete  den Tag ab.

 

 

Für den nächsten Tag (5.9.) war die erste Fahrradtour durch die Heide geplant. Horst, unser Tourenführer, holte uns pünktlich vom Hotel ab.  Der Weg führte uns gleich in die Heide, vorbei an wunderschönen blühenden Heideflächen, Birken- und  Wacholderwäldchen. Viele Aussichtspunkte luden zum Verweilen ein.  Der Nachmittag wurde mit dem  Treffen eines Schäfers und seiner Herde gekrönt. Zwischendurch haben wir auf einem Campingplatz zu Mittag gegessen und in einem Dorf Café  den heimischen Kuchen probiert.  Auch dieser Tag fand mit einem 3-Gänge-Menü seinen Abschluss.

Die zweite Fahrradtour (6.9.) führte uns wiederum in die nahegelegene Heide. Unser Führer Horst zeigte uns Gegenden und Sehenswürdigkeiten die für die Heide typisch sind. Wir fuhren durch schöne Dörfer mit vielen Fachwerkbauten, über gut ausgebaute Radwege und trafen viele  Wanderer am Wegesrand. Horst hat uns viel gezeigt, was nicht immer gleich zu sehen war.

Ein Gipfelkreuz auf dem höchsten Berg in der Heide hätten wir nicht vermutet.  Die Besichtigung der Saline in dem Ort Sülze stand mit auf dem Programm. Auch an diesem Tag wurde in einem Dorfkrug zu Mittag gegessen und nachmittags wieder den heimischen Kuchen probiert. Im Hotel gab es dann wieder das 3-Gänge Abendmenü.

Eine Besichtigung des Brücken-Museums auf dem Flugplatz Faßberg war heute (7.8.) unser erstes Ziel. Mit dem Fahrrad wurde der Ort schnell erreicht. Ein Hauptmann der Bundeswehr hielt einen Vortrag über die Berlinblockade 1948/49  und wie die Alliierten die Luftbrücke aufgebaut haben. Eine vielseitige Ausstellung lud zum Verweilen ein.

Nach einer kleinen Mittagspause in Faßberg ging es dann mit dem Rad weiter zu Herrn Adams. Bei  Herrn Adams haben wir eine Kutschfahrt mit dem Planwagen durch die Heide gebucht. Hier konnten wir noch mal die blühende Heide von einer erhöhten Position aus  bewundern. Die Fahrt wurde mit einer Kaffeetafel, die mitten in der Heide aufgebaut war, gekrönt.

 

 

So ging auch dieser Tag mit dem gewohnten Abendessen im Hotel zu Ende.

 

Am letzten Tag (8.9.) wurde die Heimreise angetreten.  Die Zimmer in dem schönen Wohlfühl-Hotel mussten geräumt und  die Fahrräder und das Gepäck verstaut werden. Unser  Zwischenziel war das Schiffshebewerk Scharnebeck. Hier erwartete uns schon der Barkassen-Führer um uns mit seinem Boot den Schleusenvorgang zu zeigen. Nach dieser Fahrt wurde  im Restaurant die Mittagspause eingelegt.

 

 

Danach hat uns Herr Richter in dem Infohaus die Anlage vom  Schiffshebewerk im Detail erklärt. Bevor es mal wieder zum Kaffeetrinken ging war noch Zeit für einen Rundgang. Gegen 17 Uhr haben wir dann die Heimreise angetreten. Der Tag wurde leider von einem leichten Regen begleitet.

 

Tourenleitung: Hartmut

Kurische Nehrung vom 12. - 21. Juni 2017

Vom 12. - 21. Juni waren 20 Teilnehmer aus unserer Radwanderergruppe im Norden Litauens unterwegs. Die Anfahrt erfolgte mit der Fähre von Kiel nach Klaipeda. Die Radstrecke verlief rund um's Kurische Haff, aber auch der Badeort Palanga mit dem schönen Bernsteinschloss wurde besucht.

Eine 3-tägige Pause legten wir auf der Nehrung im Hauptort Nidden ein, wo wir uns die Hohe Dühne, die russische Grenze, die Sehenswürdigkeiten Nid-dens und auch die Nachbarorte Preil, Perwelk und Schwarzort angeschaut haben. Auch ein Bad in der 15 Grad kalten Ostsee wagten einige von uns.

Ein sonntäglicher Gottesdienst in deut-scher Sprache und eine Kurenkahnfahrt vor der weißen Dünenlandschaft rundeten unser Programm ab.

Die Litauer waren sehr hilfsbereit, wir wurden überall freundlich empfangen und fürstlich bewirtet.

Über das Haff ins Memeldelta brachte uns und unsere Räder ein Boot, so konnten wir das Memelland mit seiner unberührten Natur, den blühenden  Wiesen und stillen Dörfern durchqueren. Überall sahen wir Störche und wurden von  lautem Vogelgezwitscher begleitet. Die Orte Russ, Heidekrug und Windenburg mit der Vogelwarte haben wir besichtigt und am letzten Abend einen wunderschönen Sonnenunter-gang über dem Haff erlebt.

 

 

 

 

Das Wetter liess uns nie im Stich, nur die Radstrecke, nachdem wir die Fischerorte Kinten, Drawöhnen und Pröküls durchfahren hatten, ver-schlechterte sich auf den letzten 10 km. Wir kamen etwas erschöpft aber pünktlich bei der Fähre an und erlebten als krönenden Abschluss die Einfahrt in die Kieler Förde mit alten Tra-ditionsseglern und hunderten Segel-schiffen, die Kieler Woche war in vollem Gange.

Auf Grund des schönen Wetters, der vorwiegend guten Radwege, der vielen Natureindrücke und auch besonderer Begegnungen mit dort noch lebenden Ostpreussen war diese Fahrt ein bewegendes Erlebnis. 

 

Tourenleitung: Helga

 

 

 

 

 

 

 

Schnackenburg vom 08. August bis zum 11. August 2016

Am Montag, 08. August 2016 starteten 11 motorisierte und 13 unmotorisierte Radler an die Elbe nach Schnackenburg.

Dort angekommen ging es gleich los zur ersten Fahrt zum Aussichtsturm Höhbeck. Dann mit der Fähre auf die andere Seite der Elbe nach Lenzen, wo es am Rudower See Kaffee und Kuchen gab.

Abends wurde in der Pension "Alte Schule" in Schnackenburg für uns gegrillt.

Am zweiten Tag fuhren wir an der Elbe entlang nach Wittenberge. Zur Kaffeepause waren wir in Hinzdorf im Bauerncafé bei Frau Schirrmacher. Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und unter einem Walnussbaum war für uns die Kaffeetafel gedeckt. Bei schönstem Sonnenschein gab es leckeren Kuchen. Ein Nachmittag, der noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Danach mussten wir über die ein km lange Eisenbahnbrücke in Wittenberge. Die Brücke hatte teilweise lockere Bohlen, und so mancher mußte sein Herz dort rüber werfen. Geschafft habes es alle, fahrend oder auch zu Fuß. Dann durch die Altmark zurück nach Schnackenburg.

Am 3. Tag fuhren wir zum Arendsee und in die Nemitzer Heide, die schon für uns blühte. Die Strecke war länger als geplant und wir bedanken uns bei allen, dass sie so tapfer mitgehalten haben.

Und dann der krönende Abschluss am vierten Tag mit einer Fahrt nach Rühstädt, dem storchenreichsten Ort Deutschlands. Wir bekamen eine Storchenführung von einem ehrenamt-lichen Storchenführer, der mit Leib und Seele von den Störchen berichtete uns alle unsere Fragen gerne beantwortete.

Danach machten wir eine kleine Radtour entlang der Elbe, Havel und dem Gnevsdorfer Vorfluter. Auf dem Rückweg war starker Gegenwind, und vor allem dieunmotorisierten Radler hatten es nicht leicht. Als wir alle im Storchenhof bei Kaffee und Kuchen sassen, fing der Regen an. Wir hatten an allen Tagen viel Glück mit dem Wetter, so ist es, wenn Engel reisen.

Wir Radler sind alle im Alter zwischen 53 und 82 Jahren.

Unsere Tageshöchstleistung war 76 km. Insgesamt sind wir 210 km an vier Tagen gefahren.

Es war eine sehr stressfreie Tour. Die Gruppe hat uns durch Fröhlichkeit und gute Laune sehr unterstützt.

 

Tourenleitung: Dorothee und Margret

 

Bike & Boat in Nordholland Ijesselmeer, Texel & Nordseestrände vom 16. April  - 23. April 2016

Mit Taxi und Zug auf nach Amsterdam, die MS Serena lag  direkt hinter dem Bahnhof und abends gleich nach Hoorn, Start unserer Boat & Biketour Nord-holland ums Ijsselmeer nach Texel. Mit dabei unser neues Logo der MSV Radwanderer.

Nach der langen Zugfahrt, Schifffahrt  und dem Essen bummelten wir durch den Hafen. Dort lag der Nachbau eines Schiffes, das im 16. Jahrhundert nach Amerika segelte und dort die Stadt New York gründete. Es ist Vorsaison, deshalb lagen noch viele alte Holzsegelboote in den Häfen. Nach Besichtigung der Altstadt von Hoorn, am Wasser entlang, über eine handbetriebenen Fähre  nach Enckhuizen. 

Unterwegs wurden kurz die Regensachen angezogen, das war es dann mit dem Regen. Morgens übers Ijesselmeer nach

Lemmer einer historischen Altstadt über OosterZee Buren ans Tjeukemeer, Munnekeburen, Scherpenzeel zurück nach Lemmer.  Noch sehr kalt, wenig Wind aber Sonne, da wurde die Tour durch das Polderland mit seinem Vogelreservat ein besonderer Höhepunkt. Vorbei an einer Schilfernte, Steinroute, Gaasterland, zum kleinsten Seehafen der Welt Laaxum,  vorbei am Roode Klif nach Stavoren. Hier ging es wieder auf die MS Serena bei Windstärke 5/6 übers Ijsselmeer, durch die Schleuse des Abschlussdeiches nach Texel. Dick eingepackt genossen wir auf dem Deck die Überfahrt. Auf Texel wartete eine Blumenpracht auf uns, soweit man sehen konnte Tulpen und Hyazinthen in allen Farben und Varianten. Den Duft der Blumen roch man schon von weitem.

Hier wurden auch die berühmten Poffertjes gegessen. Aus Strandgut hat ein Mann verschiedene Gegenstände gebaut, darunter auch einen Stuhl, Toilettenhaus usw. und bot sie zum Verkauf an. Abends nach Den Helder, von dort ging es am Strand und durch die Dünen nach Alkmaar. Wir benutzten den neuen Radweg direkt auf dem Deich mit Blick aufs Meer. Rast im neuen Camperduin, wo Matjes und Kibberling gegessen werden konnten, typisch holländisch. Im Naturschutzgebiet laufen

die Rinder und Pferde frei herum. Käsemarkt in Alkmaar, eine kleine gemütliche Stadt in der die berühmten Drehorgeln spielten. Das Fernsehen war

zur Eröffnung der Saison da, dem entsprechend länger dauerte die Käseversteigerung.

Nur 4 Radler fuhren die letzte Strecke bis nach Amsterdam, die anderen genossen die Fahrt auf der MS Serena nach Amsterdam. Vorbei an dem Freilicht-museum Zaanse Schans und den Windmühlen. An Bord der MS Serena waren auch Radler aus Neuseeland, Frankreich, Luxemburg alle wurden täglich von der jungen Crew verwöhnt. Höhepunkt war immer unser Essen am Abend Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und Nachtisch. Nach der Tourenbe-sprechung in der Lounge gab es dort den Schlummertrunk.

 

Bei guten Windbedingungen sind wir 199 bzw. 234 km geradelt, so manche Pause wurde eingelegt um die Natur und Nord-see zu genießen.

 

Tourenleitung: Waltraud

Druckversion Druckversion | Sitemap

Impressum

© Möllner Sportvereinigung von 1862 e. V.